°~° missy's smithereens °~°
Vertrauen

 

Vertrauen ist eine Gewohnheit, die aus der ständigen Überwindung der Angst entsteht.
(mein Verlobter)

28.12.12 12:14


Verlust.


Aus Angst, den Anderen zu verlieren, verlieren wir uns selbst, doch das ist dumm, denn so finden wir uns gegenseitig nicht wieder, wenn beide verloren gehen.

27.12.12 01:58


Kastanienhaut. Hautkastanien?

„Aber meine Haut, ich weiß nicht, ich glaube, sie ist nicht dafür gemacht, dass Kastanien darauf liegen.“

Wie kann sie dann für mich gemacht sein, diese Haut, frage ich mich manchmal, wenn alles, was ich kann, sich manchmal darin erschöpft, sie mit einer dunklen, wohlgeformten Kastanie zu beschenken?

Du nimmst mir die Kastanie aus den kleinen Händen und legst sie zurück an die weiche, zarte Stelle oberhalb deines Beckenknochens.

„Wenn sie warm wird ist sie ja vielleicht ganz in Ordnung.“

„Vielleicht ist deine Haut doch dafür gemacht und du weißt es nur noch nicht.“

Die Kastanie rutscht von deiner Seite und du schaffst es nicht, sie richtig zu platzieren.

„Vielleicht kann ich dir helfen, Kastanien auf deine Haut zu legen“, ergänze ich und fühle mich etwas albern. Im Stillen ergänze ich Und vielleicht kannst du mir helfen, etwas anderes auf meine Haut zu legen.

 


3.10.12 23:54


Den Partner zu lieben, bedeutet, darauf zu vertrauen, nur eine Hälfte des Ganzen zu sein.
Die Familie und Freunde zu lieben, bedeutet, darauf zu vertrauen, nur ein Drittel, ein FÜnftel oder ein noch kleinerer Teil des Ganzen zu sein.
Die Welt zu lieben, bedeutet, darauf zu vertrauen, ein so winziger Teil des Ganzen zu sein, dass man problemlos darin verloren gehen könnte.
Sich selbst zu lieben bedeutet, darauf zu vertrauen, dennoch von Bedeutung zu sein.

14.6.12 22:27


Stress?



To-do:
- kompletter Umzug
- mindestens 10 Stunden arbeiten
- weiterschreiben
- Sport machen 
- packen
- heimfahren
- lächeln und Zeit rumkriegen
- bis Freitag früh die Schönste sein für dich

Und glaub nicht, dass ich nicht unglaublich viel Zeit hätte, dich zu vermissen! Du fehlst so sehr.
Und jetzt stürz ich mich in Berge aus Zeug und heute Abend sind wir alle woanders, das Zeug und ich und meine drei Süßen.
1.8.11 08:41


Von der Freiheit unfrei zu sein


In unserem Land ist die Freiheit einer Frau die,
ungebunden zu sein, sich scheiden zu lassen, Affären zu haben, kein Kopftuch zu tragen, lesbisch zu sein, sich nicht zu verschleiern, emanzipiert zu sein, Karriere zu machen, selbständig und ihrem Mann nicht untergeordnet zu sein.

Wo ist meine Freiheit, erste Dienerin (und meinetwegen auch schärfste Kritikerin) meines Mannes zu sein? Wo ist meine Freiheit, verschleiert zu sein, ob aus religiösen, emotionalen oder individuellen Bedürfnissen heraus? Wo ist meine Freiheit, mich nicht zu emanzipieren? Wo ist meine Freiheit, mich bewusst für eine Geschlechterrolle zu entscheiden? 
Wenn ich so entscheide, ernte ich noch von jedem Mann mehr ehrlichen Respekt als von einer emanzipierten Frau, die mich wahrscheinlich verlachen wird.

Es ist nur ein kleines Beispiel und bewusst überstilisiert, und doch zeigt es, dass, wann immer uns eine Freiheit eingeräumt wird, auch verlangt wird, dass wir sie nutzen, andernfalls gelten wir schnell als beschränkt und verlieren an Respekt. Schade eigentlich, denn Freiheit bedeutet auch die Möglichkeit, sich gegen sie entscheiden zu dürfen.

20.7.11 19:11


Kleines...


Weine nicht und verschwende
das Salz der Erde!

20.7.11 19:02


Rechte und Pflichten


Es ist meine heilige Pflicht
nicht zu verzagen,
den Kopf hoch erhoben zu tragen,
die Welt soll meine schönen Augen sehen
und den Stolz in meinem Blick,
denn ich bin Deine,
was auch immer geschieht.

20.7.11 19:01


Prinzipien.

Und das ist die Frage, wem du letztenendes treuer bist: Mir oder deinen Prinzipien? Und das Gute an ihr ist, dass du sie mir nicht stellen kannst, denn mein höchstes Prinzip ist die Liebe, und damit auch die Treue zu dir.

20.7.11 18:55


postalveolar und präalveolar

Am 4.8. des vergangenen Jahres behauptete ich, [ʃ] sei ein präalveolarer Laut. Mittlerweile studiere ich Linguistik und muss feststellen, dass ich in die falsche Richtung gedacht habe. Es ist tatsächlich postalveolar, aber präalveolare Laute gibt es auch gar nicht. Übrigens haben sich auch sonst große Teile meines Lebens zum Besseren gewendet.

Aha!

28.4.11 20:39


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