°~° missy's smithereens °~°
Gabe oder Fluch?



Manche von uns haben das Glück, mit einer Gabe geboren zu werden, die so groß ist, dass wir zunächst zu klein sind, um mit ihr umgehen zu können, zu unerfahren, um sie zu ertragen. Doch bis wir groß und stark genug wären, sie zu nutzen, hat uns jeder beigebracht, dass sie ein Fluch ist.
Intensität und Sensibilität sind derartig beschaffen.
24.2.11 20:44


seidenrau


Wäre ich Asche, so wollt ich wie Seide fein, so zart und so rau doch sein.

16.2.11 19:56


Heal me



Du heilst Wunden, von denen ich längst vergessen hatte, dass es Wunden sind, und die dennoch immer da waren, unterbewusst, Einfluss nehmend, Freiheiten raubend; Wunden, die vielleicht jede Frau hat. 
Vielleicht hätte ich es gar nicht gemerkt, wäre da nicht dieser Moment gewesen, in dem nichts mehr da war, nicht einmal Schmerz und vor allem: keine Angst. Ich danke dir. Und ich danke Gott - für dich.

sáyêkh tíri. swágdar túte.
18.1.11 08:25


Glück und Gleichgewicht

 

Wenn die Mitte allein glücklich macht,
wenn es Glück ist, ausgeglichen zu sein,
weiß ich nicht warum du mich glücklich machst.
Wenn es aber die Polarität ist,
die Leben schafft und Glück,
so ist es ein Leichtes:
Du bist mehr als ich verdiene, ertragen kann,
so viel, dass du mich berauschst,
du bist im Überfluss;
doch du bist auch, wonach ich mich sehne, verzehre,
wonach ich hungere, wohin es mich zieht,
so wenig, dass ich nicht genug von dir haben kann
wenn ich nicht eins bin mit dir,
du bist im Mangel
Du bist beides, weil ich dich liebe.
Deshalb bin ich glücklich mit dir.

 

23.12.10 16:21


nachts, in den leeren Straßen...

Manchmal, abends, wenn ich alleine durch die schon leeren Straßen laufe, flüstere ich deinen Namen dem Wind zu, auf dass er ihn mit sich nehme, ihn forttrage über die ganze Welt, und vielleicht, eines nachts gibt er ihn mir zurück, irgendwo, in der Weite, der Ferne der Wüste. Und je öfter ich ihn flüstere, desto mehr wird deine Seele von der Welt sehen, desto wahrscheinlicher ist es, dass einer deiner tausend Namen in der Nacht wieder zu mir zurückfindet.

16.12.10 17:21


Die Welt zu deinen Füßen



"Wenn ich groß bin, Mama, will ich den Richtigen finden. Einen Mann, der mir die Welt zu Füßen legt."
"Der Richtige braucht dir die Welt nicht zu Füßen zu legen. Deine Welt liegt jenseits seiner Augen, tief unter seiner Haut und in der Tasse Tee, die er dir zubereitet. Und wenn er wirklich der Richtige ist, dann solltest du ihn so behandeln, dass er sich dir gern zu Füßen legt.
Der Falsche aber könnte dir die erhabenste Seide, den glänzendsten Schmuck, die teuersten Düfte schenken, ja er könnte dir die Welt kaufen und nichts, nichts von alledem würde dich auch nur im Ansatz erfüllen."

16.12.10 15:23


Selbstvertrauen

Ich war immer die letzte, die mir über den Weg traute. Vielleicht aber sollte ich beginnen, mir zu vertrauen, denn jede Entscheidung, die ich traf, jeder Fehler, den ich machte, brachte mich hierher, heim zu dir und hin zum Glück.



Und heute gab es gleich noch eine dazu, eine Entscheidung.
Wann habt ihr die letzte Entscheidung getroffen, die rechtfertigte, um 12 Uhr Mittags einen Glühwein zu trinken, nur um mit sich selbst auf etwas Gutes anstoßen zu können?
23.11.10 14:46


vervollkommnet

Ich wusste nicht wer ich bin. Ich wusste nicht einmal, dass ich nicht wusste, wer ich bin.
Dann kamst du und hast mich wissen lassen: Ich bin nicht nur Teil eines großen Ganzen, sondern auch eines kleinen Ganzen. Und manchmal habe ich das Gefühl, zu wissen, zu erspüren, wofür ich gemacht bin.



Pardon, übrigens, dass ich in letzter Zeit wenig schreibe. Es gibt so viel zutun.
12.11.10 16:49


Hinterhalt!

Meine verräterischsten Freunde sind mir doch die Besten, immer schon gewesen: meine Worte, die ich liebe, dafür, wie hilflos sie mich an dich verraten; an den einzigen, an den mich zu verraten lohnt.


11.10.10 00:15


Sommernachtshonig

"Hundertmal, tausendmal haben unsere Hände geträumt, sich zu berühren. Wir verharrten regungslos, die Lungen voll gepumpt mit demselben verführerischen Aroma. Dem Aroma der Sommernacht, die die nackten Körper mit ihrem glühenden Sirup einhüllt. Danach muss man sich bis zum Morgen ablecken."
(Agnès Desarthe - Mein hungriges Herz)


5.10.10 13:58


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